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Nr. 3
Gesundheitstipp
Nr. 1
Tinnitus
Aurium: Wenn das Ohr den
Menschen foltert
Stellen Sie sich einmal vor,
Sie würden Tag und Nacht
von quälenden Ohrgeräuschen
begleitet. Ob morgens, mittags
oder abends: Ständig summt,
pfeift, rauscht, klingt, pulsiert
oder zischt es. Sie hören
-im wahrsten Sinne des Wortes-
Geräusche, die von anderen
Menschen nicht wahrgenommen
werden.
Als Folge dieser ständigen
Belästigung schläft
man schlecht ein, die Konzentration
fällt schwer, man wird
unsicher und unruhig, häufig
sogar aggressiv oder depressiv.
Alles nur wegen einem nicht
nur lästigen, sondern entsetzlich
nervenden Ohrgeräusch,
das man zwar mit viel Glück
nicht ständig wahrnehmen
muss, das aber auch nie ganz
verschwindet. Eine Erkrankung,
die einem niemand ansieht, die
oft genug von Nichtbetroffenen
als Lappalie abgetan wird.
Dieses Ohrgeräusch wird
in der Medizin als Tinnitus
bezeichnet. Ein Tinnitus taucht
als Begleitsymptom vieler Ohrerkrankungen
auf, meist geht er mit einem
Hörverlust einher. Seine
eigentliche Entstehung ist ungeklärt.
Neben der Behandlung der Grunderkrankung,
die eine Besserung des Tinnitus
bewirken kann, können recht
unterschiedliche Behandlungsmethoden
die Beschwerden lindern. Einige
Betroffene empfinden es als
erleichternd, die Ohrgeräusche
zu überlagern, manche können
sogar nur mit eingeschaltetem
Radio oder Cassettenrekorder
einschlafen.
Ein, den Hörverlust ausgleichendes,
Hörgerät kann ebenfalls
zur Unterdrückung der Ohrgeräusche
führen. In bestimmten Fällen
ist auch ein kleines Gerät
hilfreich, das im Ohr einen
Ton produziert, der angenehmer
als das eigene Ohrgeräusch
empfunden wird. Trotz dieser,
in der Schulmedizin gebräuchlichen
Methoden gibt es eine Vielzahl
von Betroffenen, die weiterhin
massiv unter den Ohrgeräuschen
leidet.
In der Naturheilkunde haben
sich viele heilpraktikertypische
Behandlungsmethoden als lindernd
erwiesen; wichtig ist allerdings,
dass zwischen dem ersten Auftreten
der Geräusche und dem Behandlungsbeginn
möglichst wenig Zeit verstreicht.
Bewährt haben sich in der
Tinnitusbehandlung die Akupunktur,
die Neuraltherapie, sowie die
Sauerstoff-/Ozontherapie oder
die H.O.T.; häufig auch
in Kombination angewandt.
Die Akupunktur, eine der ältesten
Naturheilmethoden überhaupt,
erlaubt es, neben den eigentlichen
Krankheitssymptomen, auch auf
die vegetativen Begleiterscheinungen
einzugehen und sie -schmerzlos
und nebenwirkungsfrei- zu lindern.
In der Neuraltherapie wird durch
gezielte Injektion an einen
Nerven oder in ein bestimmtes
Hautareal eine Heilanästhesie
(heilende Betäubung des
entsprechenden Bereiches) durchgeführt,
um die Beschwerden zu beeinflußen.
Ozon-/Sauerstoffbehandlungen
oder die H.O.T. sind geeignet,
die Durchblutungssituation,
sowie die gesamte Sauerstoffversorgung
zu verbessern. Dieser positive
Effekt führt in vielen
Fällen zu einer deutlichen
Verminderung oder Linderung
des Tinnitus, oder zu dessen
völligen Verschwinden.

Gesundheitstip
Nr. 2
VITAMINE:
Was bewirken
sie, wo sind sie enthalten:
- Vitamin
A / Beta Carotin
Tagesdosis: 1 mg (fettlöslich)
Ist als Vorstufe Karotin in
den gelben und roten Farbstoffen
vieler Pflanzen enthalten.
Den eigentlichen Aufbau des
Vitamin A übernimmt die
Leber.
Wichtig für Augen, Haut
und Haare, stärkt die
Abwehr und wehrt freie Radikale
ab.
Vorkommen: Aprikose, Möhre,
Honigmelone, Grünkohl,
Camembert, Leber, Emmentaler,
Thunfisch, Margarine, Butter.
-
Die "B"-Vitamine
Die Gesamtheit der B-Vitamine
(Vitamin-B-Komplex) umfasst
eine große Anzahl von
Vitaminen, die für den
Körper unentbehrlich
sind:
- Vitamin
B1
Tagesdosis: 1,3 mg (wasserlöslich)
Wichtig für die Nerven
und den Herzmuskel, reguliert
den Kohlenhydratstoffwechsel
Vorkommen: Erbsen, Kartoffeln,
Zuckermais, Roggen- und
Weizenmischbrot, Rindfleisch,
Weizenkerne, Haferflocken,
Vollkornbrot, Hähnchenbrust.
- Vitamin
B2
Tagesdosis: 1,8 mg (wasserlöslich)
Weitere Untergruppe des
Vitamin-B-Komplexes. Laktoflavin,
auch als Wachstumsfaktor
bezeichnet, ist Bestandteil
des gelben Atmungsferments
der Körperzellen
Vorkommen: Erbsen, Spinat,
Broccoli, Champignons,
Roggenbrot, Weizenvollkornbrot,
Camembert, Scholle, Lachs,
Aal, Hering, Leber, Kalbs-,
Rind, Schweinefleisch.
- Vitamin
B6
Tagesdosis: 1,8 mg (wasserlöslich)
Stärkt die Nerven
und Abwehrkräfte.
Unterstützt die Blutbildung
und die Muskelfunktion.
Therapeutisch z.B. bei
Nervenentzündungen
und Neuralgien.
Vorkommen: Bananen, Avocados,
Rosenkohl, Grünkohl,
Porree, grüne Bohnen,
Kartoffeln, Hafer, Weizenkeime,
Hirse, Linsen, Vollmilch.
- Vitamin
B12
Tagesdosis: 3 Mikrogramm
(wasserlöslich)
Bekanntestes B-Vitamin.
Ist an der Blutbildung
beteiligt, wird von Gehirn-
und Nervenzellen benötigt,
Bildung und Abbau von
Eiweiß.
Vorkommen: Blutwurst,
Milch, Käse, Rind-
und Schweinefleisch, Leber,
Lachs, Aal, Bückling.
- Vitamin
C
Tagesdosis: 150 mg (wasserlöslich,
wird durch Hitze leicht zerstört)
Schützt die Zelle vor
aggressivem Sauerstoff (freie
Radikale), fördert die
Abwehrkräfte, den Zell-,
Eiweiß- und Eisenstoffwechsel.
Hilft bei der Hormonbildung
und akut fieberhaften Erkrankungen.
Vorkommen: Apfelsine, Zitrone,
Zwiebel, Tomate, grüner
Paprika, Kiwi, Spinat, Sanddornsaft,
Johannisbeere, Broccoli, Kartoffeln,
Blumenkohl, Kalbsleber.
- Vitamin
D
Tagesdosis: 5 microgramm (fettlöslich)
Regelt den Calciumhaushalt
des Körpers, wichtig
für Knochen- und Zahnaufbau.
Vorkommen: Steinpilze, Pfifferlinge,
Champignons, Hering, Lachs,
Aal, Sardinen, Heilbutt, Leber,
Margarine.
- Vitamin
E
Tagesdosis: 25 mg (fettlöslich)
Fördert den Fettstoffwechsel,
die Gerinnungsfähigkeit
des Blutes, schützt vor
freien Radikalen (besonders
wichtig bei Rauchern)
Vorkommen: Reinste Form in
Weizenkeimöl
- Vitamin
K
Tagesdosis: 60-80 Mikrogramm
(fettlöslich)
Wichtig für Blutgerinnung,
Darmflora und Knochen
Vorkommen: Spinat, Kohl, Vollkornprodukte
- Folsäure
Tagesdosis: 400 Mikrogramm
(fettlöslich)
Wichtig für Zellwachstum
und Eiweißstoffwechsel
Vorkommen: Apfelsine, Avocado,
Spinat, Broccoli, Blumenkohl,
Spargel, (Soja-)Bohnen, Milch,
Eier.
- Pantothensäure
(Vitamin B5)
Tagesdosis: 6 mg (fettlöslich)
Hilft beim Fettabbau, unterstützt
Aufbau von Körpergewebe
und -säuren, "Antistress-Vitamin"
Vorkommen: Broccoli, Blumenkohl,
Wassermelone, Pilze, Milch,
Leber, Putenfleisch, Hähnchen,
Scholle, Hering.
- Biotin
(Vitamin H)
Tagesdosis: 30-100 Mikrogramm
(fettlöslich)
Für gesunde Haut, Fingernägel
und Haare. Energielieferant
für Gehirn- und Nervenzellen.
Vorkommen: Tomaten, Blumenkohl,
Spinat, Haferflocken, Naturreis.
Esst mehr Obst und Gemüse
!
Vitamine sind lebensnotwendige
Bausteine, die unserem Organismus
stets in ausreichender Menge
zur Verfügung stehen
müssen. Der Werbespruch
aus den 60-iger Jahren, "Esst
mehr Obst!" hat dabei
durchaus seine Berechtigung.
Wenn sie bis hierhin aufmerksam
gelesen haben, werden sie
feststellen, dass gerade in
Obst und Gemüse viele
Vitamine enthalten sind.
Denken Sie bitte daran, dass
die angegebene Tagesdosis
immer nur ein Durchschnittswert
ist. Bei besonderen Belastungen,
z.B. durch Stress, Infektionen,
Alkohol, Rauchen oder körperliche
Anstrengung benötigen
wir oft ein vielfaches dieser
Dosis.
Wasserlösliche Vitamine
werden vom Körper sofort
aufgenommen und verarbeitet.
Fettlösliche Vitamine
werden in Anwesenheit von
Fett zu den Mahlzeiten aufgenommen,
gespeichert und bei Bedarf
genutzt.

Gesundheitstipp
Nr. 3
Gesund
durch Herbst und Winter
Der Sommer
ist lange vorbei und die kalte
Jahreszeit hat uns bereits erreicht.
Schon jetzt klagen wieder viele
Menschen über Husten, Schnupfen,
Heiserkeit. Zeit also, entsprechende
Vorbereitungen zu treffen, um
gesund ins nächste Frühjahr
zu gelangen.
Besonders ältere und anfällige
Menschen sollten rechtzeitig
daran denken, ihr Abwehrsystem
zu stärken, damit sie den
jetzt auftretenden Erkältungskrankheiten
Paroli bieten können. Vorbeugen
ist nun einmal besser, als eine
Erkrankung langwierig auszukurieren.
- Sinnvoll
ist eine rechtzeitige Abhärtung
des Körpers, durch z.B.
Kneipp'sche Anwendungen. Als
Beispiel sei hier nur die
altbekannte, aber selten angewendete
morgendliche Wechseldusche
genannt. Weitere Verfahren
nennt Ihnen gerne der örtliche
Kneipp-Verein.
- Auch die
Ernährung sollte sich
dem veränderten Bedarf
anpassen. Besonders wichtig
ist es, auf eine ausreichende
Vitaminzufuhr zu achten. Am
natürlichsten decken
sie ihren Vitaminbedarf, wenn
sie Gemüse und Früchte
der Saison in ihren täglichen
Speiseplan mit einbeziehen.
- TIP:
Schwarzen Johannisbeersaft
(enthält sehr viel Vitamin
C) im Wasserbad erwärmen
und sofort trinken.
- Raucher(innen)
sollten zusätzlich Vitamin
C einnehmen, da sie sowieso
schon einen höheren Bedarf
haben und oft deutlich weniger
Obst essen.
-
Bei schlechtem Wetter nicht
in der warmen, oft überheizten
Wohnung verkriechen. Viel
Bewegung an der frischen Luft,
gerade in der Übergangszeit,
hilft unserem Körper,
sich an die geänderten
klimatischen Bedingungen anzupassen.
Denken sie daran: Es gibt
kein schlechtes Wetter, man
kann nur die falsche Kleidung
wählen.
In den Heilpraktikerpraxen
hat sich, neben anderen Methoden,
die Thymus-Therapie zur Behandlung
abwehrgeschwächter Menschen
sehr bewährt. Die Abwehrleistung
in unserem Immunsystem wird
durch Wirkstoffe der Thymusdrüse
gesteuert. Diese Drüse,
bei Kindern noch voll funktionsfähig,
verfettet mit zunehmendem Alter,
wird immer schwächer und
nimmt schließlich an der
Abwehr von Krankheitserregern
kaum noch teil.
Ist das Immunsystem erst einmal
geschwächt, ist es ein
leichtes Opfer für Bakterien
und Viren. Selbst vor banalen
Infekten, wie z.B. einem einfachen
Schnupfen, sind wir dann nicht
mehr geschützt.
Führt man dem Organismus
die biologischen Wirkstoffe
des Thymus als Injektion zu,
kann der Körper vermehrt
"Killerzellen" bilden,
die in der Abwehr von Krankheiten
eine wichtige Rolle spielen.
Eine solche, nicht ganz billige,
aber wirkungsvolle "Thymuskur"
wird über mehrere Wochen
durchgeführt, um einen
optimalen Erfolg zu erreichen.
Diese Behandlungsmethode, die
übrigens auch bei chronischen
Erkrankungen, wie z.B. Rheuma
und Arthrose erfolgreich eingesetzt
wird, ist heute ein wichtiger
Bestandteil der biologischen
Medizin im Bereich der Abwehrsteigerung
und Krankheitsvorbeugung

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