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Gesundheitstipps

Und auch hier gilt: Vorsorgen ist besser als Heilen!

Sehr viele Krankheiten und Beschwerden können vermieden werden. Sei es durch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, durch regelmäßiges Yoga oder Entspannungsübungen oder durch gezielte Gymnastik.

Treiben Sie zum Beispiel regelmäßig Sport?

Gehören Obst und Gemüse, möglichst frisch und teilweise auch in roher Form, zu Ihrem täglichen Speiseplan?

Wir möchten Ihnen hier ein paar einfache Gesundheitstipps aus unserer Praxis geben. So halten Sie sich fit, fühlen sich frisch und vital und tun das Beste für Ihre Gesundheit. Denn diese ist schließlich das Wichtigste, was wir haben, finden Sie nicht?

 

GESUNDHEITSTIPP Nr. 1

Tinnitus Aurium: Wenn das Ohr den Menschen foltert

Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden Tag und Nacht von quälenden Ohrgeräuschen begleitet. Ob morgens, mittags oder abends: Ständig summt, pfeift, rauscht, klingt, pulsiert oder zischt es. Sie hören -im wahrsten Sinne des Wortes- Geräusche, die von anderen Menschen nicht wahrgenommen werden.

Als Folge dieser ständigen Belästigung schläft man schlecht ein, die Konzentration fällt schwer, man wird unsicher und unruhig, häufig sogar aggressiv oder depressiv.

Alles nur wegen einem nicht nur lästigen, sondern entsetzlich nervenden Ohrgeräusch, das man zwar mit viel Glück nicht ständig wahrnehmen muss, das aber auch nie ganz verschwindet. Eine Erkrankung, die einem niemand ansieht, die oft genug von Nichtbetroffenen als Lappalie abgetan wird.

Dieses Ohrgeräusch wird in der Medizin als Tinnitus bezeichnet. Ein Tinnitus taucht als Begleitsymptom vieler Ohrerkrankungen auf, meist geht er mit einem Hörverlust einher. Seine eigentliche Entstehung ist ungeklärt.

Neben der Behandlung der Grunderkrankung, die eine Besserung des Tinnitus bewirken kann, können recht unterschiedliche Behandlungsmethoden die Beschwerden lindern. Einige Betroffene empfinden es als erleichternd, die Ohrgeräusche zu überlagern, manche können sogar nur mit eingeschaltetem Radio oder Cassettenrekorder einschlafen.

Ein, den Hörverlust ausgleichendes, Hörgerät kann ebenfalls zur Unterdrückung der Ohrgeräusche führen. In bestimmten Fällen ist auch ein kleines Gerät hilfreich, das im Ohr einen Ton produziert, der angenehmer als das eigene Ohrgeräusch empfunden wird. Trotz dieser, in der Schulmedizin gebräuchlichen Methoden gibt es eine Vielzahl von Betroffenen, die weiterhin massiv unter den Ohrgeräuschen leidet.

In der Naturheilkunde haben sich viele heilpraktikertypische Behandlungsmethoden als lindernd erwiesen; wichtig ist allerdings, dass zwischen dem ersten Auftreten der Geräusche und dem Behandlungsbeginn möglichst wenig Zeit verstreicht.

Bewährt haben sich in der Tinnitusbehandlung die Akupunktur, die Neuraltherapie, sowie die Sauerstoff-/Ozontherapie oder die H.O.T.; häufig auch in Kombination angewandt.

Die Akupunktur, eine der ältesten Naturheilmethoden überhaupt, erlaubt es, neben den eigentlichen Krankheitssymptomen, auch auf die vegetativen Begleiterscheinungen einzugehen und sie -schmerzlos und nebenwirkungsfrei- zu lindern.

In der Neuraltherapie wird durch gezielte Injektion an einen Nerven oder in ein bestimmtes Hautareal eine Heilanästhesie (heilende Betäubung des entsprechenden Bereiches) durchgeführt, um die Beschwerden zu beeinflußen.

Ozon-/SauerstoffbehandlungenUVB. sind geeignet, die Durchblutungssituation, sowie die gesamte Sauerstoffversorgung zu verbessern. Dieser positive Effekt führt in vielen Fällen zu einer deutlichen Verminderung oder Linderung des Tinnitus, oder zu dessen völligen Verschwinden. oder die  
 

 

 

GESUNDHEITSTIPP Nr. 2

VITAMINE:
Was bewirken sie, wo sind sie enthalten:

  • Vitamin A / Beta Carotin
    Tagesdosis: 1 mg (fettlöslich)
    Ist als Vorstufe Karotin in den gelben und roten Farbstoffen vieler Pflanzen enthalten. Den eigentlichen Aufbau des Vitamin A übernimmt die Leber.
    Wichtig für Augen, Haut und Haare, stärkt die Abwehr und wehrt freie Radikale ab.
    Vorkommen: Aprikose, Möhre, Honigmelone, Grünkohl, Camembert, Leber, Emmentaler, Thunfisch, Margarine, Butter.
     
  • Die "B"-Vitamine
    Die Gesamtheit der B-Vitamine (Vitamin-B-Komplex) umfasst eine große Anzahl von Vitaminen, die für den Körper unentbehrlich sind:
     
    • Vitamin B1
      Tagesdosis: 1,3 mg (wasserlöslich)
      Wichtig für die Nerven und den Herzmuskel, reguliert den Kohlenhydratstoffwechsel
      Vorkommen: Erbsen, Kartoffeln, Zuckermais, Roggen- und Weizenmischbrot, Rindfleisch, Weizenkerne, Haferflocken, Vollkornbrot, Hähnchenbrust.
       
    • Vitamin B2
      Tagesdosis: 1,8 mg (wasserlöslich)
      Weitere Untergruppe des Vitamin-B-Komplexes. Laktoflavin, auch als Wachstumsfaktor bezeichnet, ist Bestandteil des gelben Atmungsferments der Körperzellen
      Vorkommen: Erbsen, Spinat, Broccoli, Champignons, Roggenbrot, Weizenvollkornbrot, Camembert, Scholle, Lachs, Aal, Hering, Leber, Kalbs-, Rind, Schweinefleisch.
       
    • Vitamin B6
      Tagesdosis: 1,8 mg (wasserlöslich)
      Stärkt die Nerven und Abwehrkräfte. Unterstützt die Blutbildung und die Muskelfunktion. Therapeutisch z.B. bei Nervenentzündungen und Neuralgien.
      Vorkommen: Bananen, Avocados, Rosenkohl, Grünkohl, Porree, grüne Bohnen, Kartoffeln, Hafer, Weizenkeime, Hirse, Linsen, Vollmilch.
       
    • Vitamin B12
      Tagesdosis: 3 Mikrogramm (wasserlöslich)
      Bekanntestes B-Vitamin. Ist an der Blutbildung beteiligt, wird von Gehirn- und Nervenzellen benötigt, Bildung und Abbau von Eiweiß.
      Vorkommen: Blutwurst, Milch, Käse, Rind- und Schweinefleisch, Leber, Lachs, Aal, Bückling.
  • Vitamin C
    Tagesdosis: 150 mg (wasserlöslich, wird durch Hitze leicht zerstört)
    Schützt die Zelle vor aggressivem Sauerstoff (freie Radikale), fördert die Abwehrkräfte, den Zell-, Eiweiß- und Eisenstoffwechsel. Hilft bei der Hormonbildung und akut fieberhaften Erkrankungen.
    Vorkommen: Apfelsine, Zitrone, Zwiebel, Tomate, grüner Paprika, Kiwi, Spinat, Sanddornsaft, Johannisbeere, Broccoli, Kartoffeln, Blumenkohl, Kalbsleber.
     
  • Vitamin D
    Tagesdosis: 5 microgramm (fettlöslich)
    Regelt den Calciumhaushalt des Körpers, wichtig für Knochen- und Zahnaufbau.
    Vorkommen: Steinpilze, Pfifferlinge, Champignons, Hering, Lachs, Aal, Sardinen, Heilbutt, Leber, Margarine.
     
  • Vitamin E
    Tagesdosis: 25 mg (fettlöslich)
    Fördert den Fettstoffwechsel, die Gerinnungsfähigkeit des Blutes, schützt vor freien Radikalen (besonders wichtig bei Rauchern)
    Vorkommen: Reinste Form in Weizenkeimöl
     
  • Vitamin K
    Tagesdosis: 60-80 Mikrogramm (fettlöslich)
    Wichtig für Blutgerinnung, Darmflora und Knochen
    Vorkommen: Spinat, Kohl, Vollkornprodukte
     
  • Folsäure
    Tagesdosis: 400 Mikrogramm (fettlöslich)
    Wichtig für Zellwachstum und Eiweißstoffwechsel
    Vorkommen: Apfelsine, Avocado, Spinat, Broccoli, Blumenkohl, Spargel, (Soja-)Bohnen, Milch, Eier.
     
  • Pantothensäure (Vitamin B5)
    Tagesdosis: 6 mg (fettlöslich)
    Hilft beim Fettabbau, unterstützt Aufbau von Körpergewebe und -säuren, "Antistress-Vitamin"
    Vorkommen: Broccoli, Blumenkohl, Wassermelone, Pilze, Milch, Leber, Putenfleisch, Hähnchen, Scholle, Hering.
     
  • Biotin (Vitamin H)
    Tagesdosis: 30-100 Mikrogramm (fettlöslich)
    Für gesunde Haut, Fingernägel und Haare. Energielieferant für Gehirn- und Nervenzellen.
    Vorkommen: Tomaten, Blumenkohl, Spinat, Haferflocken, Naturreis.

Esst mehr Obst und Gemüse !

Vitamine sind lebensnotwendige Bausteine, die unserem Organismus stets in ausreichender Menge zur Verfügung stehen müssen. Der Werbespruch aus den 60-iger Jahren, "Esst mehr Obst!" hat dabei durchaus seine Berechtigung. Wenn sie bis hierhin aufmerksam gelesen haben, werden sie feststellen, dass gerade in Obst und Gemüse viele Vitamine enthalten sind.
Denken Sie bitte daran, dass die angegebene Tagesdosis immer nur ein Durchschnittswert ist. Bei besonderen Belastungen, z.B. durch Stress, Infektionen, Alkohol, Rauchen oder körperliche Anstrengung benötigen wir oft ein vielfaches dieser Dosis.
Wasserlösliche Vitamine werden vom Körper sofort aufgenommen und verarbeitet.
Fettlösliche Vitamine werden in Anwesenheit von Fett zu den Mahlzeiten aufgenommen, gespeichert und bei Bedarf genutzt.

 

 

GESUNDHEITSTIPP Nr. 3

Gesund durch Herbst und Winter

Der Sommer ist lange vorbei und die kalte Jahreszeit hat uns bereits erreicht. Schon jetzt klagen wieder viele Menschen über Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Zeit also, entsprechende Vorbereitungen zu treffen, um gesund ins nächste Frühjahr zu gelangen.

Besonders ältere und anfällige Menschen sollten rechtzeitig daran denken, ihr Abwehrsystem zu stärken, damit sie den jetzt auftretenden Erkältungskrankheiten Paroli bieten können. Vorbeugen ist nun einmal besser, als eine Erkrankung langwierig auszukurieren.
 

    • Sinnvoll ist eine rechtzeitige Abhärtung des Körpers, durch z.B. Kneipp'sche Anwendungen. Als Beispiel sei hier nur die altbekannte, aber selten angewendete morgendliche Wechseldusche genannt. Weitere Verfahren nennt Ihnen gerne der örtliche Kneipp-Verein.
    • Auch die Ernährung sollte sich dem veränderten Bedarf anpassen. Besonders wichtig ist es, auf eine ausreichende Vitaminzufuhr zu achten. Am natürlichsten decken sie ihren Vitaminbedarf, wenn sie Gemüse und Früchte der Saison in ihren täglichen Speiseplan mit einbeziehen.
    • TIP: Schwarzen Johannisbeersaft (enthält sehr viel Vitamin C) im Wasserbad erwärmen und sofort trinken.
    • Raucher(innen) sollten zusätzlich Vitamin C einnehmen, da sie sowieso schon einen höheren Bedarf haben und oft deutlich weniger Obst essen.
    • Bei schlechtem Wetter nicht in der warmen, oft überheizten Wohnung verkriechen. Viel Bewegung an der frischen Luft, gerade in der Übergangszeit, hilft unserem Körper, sich an die geänderten klimatischen Bedingungen anzupassen. Denken sie daran: Es gibt kein schlechtes Wetter, man kann nur die falsche Kleidung wählen.


In den Heilpraktikerpraxen hat sich, neben anderen Methoden, die Thymus-Therapie zur Behandlung abwehrgeschwächter Menschen sehr bewährt. Die Abwehrleistung in unserem Immunsystem wird durch Wirkstoffe der Thymusdrüse gesteuert. Diese Drüse, bei Kindern noch voll funktionsfähig, verfettet mit zunehmendem Alter, wird immer schwächer und nimmt schließlich an der Abwehr von Krankheitserregern kaum noch teil.

Ist das Immunsystem erst einmal geschwächt, ist es ein leichtes Opfer für Bakterien und Viren. Selbst vor banalen Infekten, wie z.B. einem einfachen Schnupfen, sind wir dann nicht mehr geschützt.

Führt man dem Organismus die biologischen Wirkstoffe des Thymus als Injektion zu, kann der Körper vermehrt "Killerzellen" bilden, die in der Abwehr von Krankheiten eine wichtige Rolle spielen. Eine solche, nicht ganz billige, aber wirkungsvolle "Thymuskur" wird über mehrere Wochen durchgeführt, um einen optimalen Erfolg zu erreichen.

Diese Behandlungsmethode, die übrigens auch bei chronischen Erkrankungen, wie z.B. Rheuma und Arthrose erfolgreich eingesetzt wird, ist heute ein wichtiger Bestandteil der biologischen Medizin im Bereich der Abwehrsteigerung und Krankheitsvorbeugung